Dienstag, 11. März 2014

Tag 4 Kurs PR & Öffentlichkeitsarbeit - Unternehmenskommunikation

Mitschrift 11.03.2014

AUFGABE I:

Was bisher geschah!!! ->Kurzüberblick der letzten Tage


Exkurs: 
MLM = Multi Level Marketing
Definition aus Wikipedia
Netzwerk-Marketing
(engl.: Network Marketing, auch Multi Level Marketing (MLM), Empfehlungsmarketing oder Strukturvertrieb)
ist eine Spezialform des Direktvertriebs. Im Unterschied zum klassischen Direktvertrieb werden Kunden angehalten, als selbstständige Vertriebspartner weitere Kunden anzuwerben. Je nach Aufbau können Netzwerkmarketing-Systeme einem illegalen Schneeballsystem gleichen oder ein solches sich als Netzwerk-Marketing ausgeben.
Anregung an Dozenten:
Wissen wie es nicht geht - 
Besser: Wie geht es: 
Konkrete Aufgabenstellung - vorher erklären wie - worauf es ankommt. 
Dann Aufgabe

Infos/Wissen zu: Schreibstil in der PR-Arbeit:
  • in 3. Person reden
  • kurze prägnante Sätze/ knackige Aussagen - keine Schachtelsätze
  • Beschränkung auf das Wichtigste
  • keine großartige Ausschmückung durch Füllworte
und Executive Summary - Struktur & Inhalte:
Am Ende auch Ausblick auf die Zukunft geben

Naja - kommt nicht...

Mein Highlight - Dominique's Projektbeschreibung
Abschluss der Grundlagen!


Unternehmenskommunikation

Was ist Unternehmens-/Organisationskommunikation - Selbstrecherche:
Unternehmenskommunikation
  • umfasst allgemein die Organisationskommunikation profit-orientierter Organisationen (Unternehmen)
    • Interne Kommunikation 
    • Marktkommunikation
Journalismus und Organisationskommunikation

  • Journalisten
    • erschliessen relevante Informationen im Interesse der Öffentlichkeit
    • stellen die entscheidenden, aber auch die unbequemen Fragen.
  • Mitarbeitende der Organisationskommunikation
    • lenken nützliche Informationen im Interesse ihres Arbeitsgebers.
PR ist zingend notwendig (Ronneberger/Rühl (1992, S 9))
  • Public Relations in allen Bereichen öffentlicher Kommunikation benötigt!
    • keine Institution oder Interessensgemeinschaft kommt ohne PR aus
    • kein dauerhaftes Verständnis in der Gesellschaft ohne Öffentlichkeitsarbeit:
Tipp: Gabler Wirtschaftlexikon hat tolle Grafiken, aber Definitionen eher wirtschaftwissenschaftlich/ finanzwirtschaftlich betrachtet.


Begriffsabgrenzung und Überschneidungen
Unterschiedliche Ansätze:

  • Kommunikations-, - 2 gleichwertige Teilbereiche:
    • PR
    • Marketing
  • Sozial- und 
  • Wirtschaftswissenschaften 
  • Marketingorientierter Ansatz
    • PR Teilbereich des Marketing
  • Organisationstheoretischer Ansatz / Unternehmensführung
    • interne &
    • externe Organisationskommunikation
  • Corporate Communications - Überschneidung!
    • Managementfunktion für Kommunikation in der Unternehmensführung 
  • Business Communications
    • elektronischen Geschäftsprozesse
    • Führen von Gesprächen mit Mitarbeitern, 
    • Moderation von Sitzungen,
    • Verhandlungen mit Kunden, Lieferanten und Beratern
    • Präsentation von Projekten und Erfolge
    • ...
Organisationskommunikation: Organizational Communication
  • = Forschungsgegenstand im Schnittbereich von 
    • Kommunikationswissenschaft (besonders PR-Forschung) und 
    • Organisationstheorie 
  • internen und externen Kommunikationsprozesse von Organisationen.
  • = Kommunikation in, sowie Kommunikation von Organisationen 
    • Bei Unternehmen = Unternehmenskommunikation (profit-orientiert)
    • weitere organisationale Kommunikationsarten sind z.B. Verbandskommunikation, NGO-Kommunikation und Parteienkommunikation.-> hier Organisationskommunikation
Siehe auch Unternehmenskommunikation aus dem  wirtschaftlexikon von Gabler

Zu Herrn Brockmans für den Kurs relevante Definition:
Präsentation HB 00_Modelle integriertes Kommunikationsmanagement 


Integriertes Kommunikationsmanagement
(als Aufgabe & Standardisierung der UN-Leitung)

Wesentliche Aspekte erfolgreicher Kommunikation:
  • Ausrichtung der Kommunikation an der UN-Strategie, die auf dem UN-Umfeld und dessen Bezugsgruppen basiert ->Strategie, Umfeld und Bezugsgruppen kennen!!!
  • Unterstützung der Kommunikation durch die UN-Leitung
    • UN-Leitung muss alles zur Verfügung stellen, um erfolgreich kommunizieren zu können!!!
  • integrierte Planung und Durchführung der Kommunikationsmaßnahmen 
    • Kommunikationsstandards
    • Kommunikationswerkzeuge
    • Kommunikationsbefugnisse (Erlaubnis zu kommunizieren)
ERGO:
Der Fisch beginnt am Kopf zu stinken.
-> Erfolg hängt stark von der Unternehmensführung ab! Hier werden die Weichen gestellt und die Grundlagen gegeben!
Exkurs: Management kann sowohl Leitungsfunktionen in Unternehmen und Organisationen bezeichnen, als auch die Personen, die diese Funktionen ausüben und entsprechende Managementkompetenzen benötigen. Zu den typischen Funktionen oder Aufgaben des Managements in Unternehmen und Organisationen gehört die Planung, Organisation, Führung/Durchführung und Kontrolle (im Sinne von Erfolgskontrolle)
 -> Management von der aktiven Seite:
  • Planung
  • Organisation
  • (Durch-)Führung
  • (Erfolgs-)Kontrolle
Das heißt für die PR-Arbeit:
  • Als PR- Manager planen, organisieren, führen (durch) und kontrollieren wir Kommunikation !!! 
  • Dazu benötigen wir die Befugnis, Standards und Werkzeuge von der Unternehmensführung vorgegeben!!!
Drei Ebenen des integrierten Kommunikationsmanagement:
  • Unternehmensstrategischer Rahmen
    • Rahmen - Gegebenheiten im Unternehmen= Vorgabe
  • Strategisches Kommunikationsmanagement
    • Planerische Kommunikationsstrategie - Konzept
  • Operatives Kommunikationsmanagement
    • Umsetzung
Stufenweiser Aufbau:
  1. Unternehmensstrategie als Basis
  2. darauf baue ich die Kommunikationsstrategie auf (ZG, Mittel und Wege/Medien festlegen etc.)
  3. Umsetzung der Kommunikationsstrategie in die Praxis
Erklärung: integriertes Kommunikationsmanagement ist ein
Managementprozess in Anlehnung an die strategische Gesamtausrichtung
eines Unternehmens. Hier wird die Kommunikation mit internen und
externen Stakeholdern (=
Umfeld/ Interessengruppen) des Unternehmens in Abstimmung geplant, realisiert und kontrolliert.

Wozu dient die integr. Komm.?
Förderung von Vertrauen, Identifikation und Reputation (Ruf) sind die zentralen
Funktionen (sowohl intern als auch extern) der integrierten Kommunikation
für die gesamte Unternehmensführung



Wer profitiert davon? 
Unternehmen, Nonprofit-Organisation oder öffentliche Einrichtungen setzen
sich durch erfolgreiche Integration im Markt strategisch klar von der
Konkurrenz ab.


Unternehmensstrategischer Rahmen
  • Kommunikation als Managementfunktion im Unternehmen – Ansatz auf der Ebene des Unternehmens und dessen Gesamt-Strategie
  • Entwicklung der Unternehmensstrategie sowie der verschiedenen Teilstrategien vor dem Hintergrund der Anforderungen und Bedürfnisse
  • in der Regel politisches, soziales, ökologisches, ökonomisches und technisches Umfeld – je nach Branche und Geschäftstätigkeit
  • frühzeitiges Erkennen und adäquate Begegnung auf Veränderungen im Umfeld
  • erkennen und berücksichtigen von Personengruppen, die Ressourcen zur Zielerreichung zur Verfügung stellen (bspw.: Kunden (Ressource = Geld), Mitarbeiter (Ressource= Arbeitsleistung))
Einflussfaktoren zur Zielerreichung:
  • Stakeholder & Ressourcen
    • Geld, Arbeitskraft, Infrastruktur
    • Aber auch Abhängigkeiten wie Arbeit, Umweltbeeinträchtigungen
  • Vor und Nachteilige Beeinflussungen
    • zum Beispiel durch Arbeitseinsatz oder Boykott
Die folgende Abbildung zeigt die Elemente des unternehmensstrategischen Rahmens im Überblick.
Strategischer Unternehmensrahmen:



Im Zentrum steht die UN-Leitung (von hier geht alles aus)

Dann 3 Kernthemen von der UN-Leitung ausgehend:
  • UN-Ziele
  • UN-Strategie
  • UN-Identität
=> im Unternehmenshandbuch festgehalten! (Gebrauchsanweisung für mein UN)

Teilstrategien als Basis für das strategische Kommunikationsmanagement:
  • UN-Ziele
    • Innovationsstrategie
    • Standorstrategie
  • UN-Strategie
    • Markt- und Markenstrategie
    • weitere unternehmensspezifische Teilstrategien
  • UN-Identität
    • Finanzstrategie
    • Personalstrategie
=> Strategisches Kommunikationsmanagement

Umfeld - welche Umfelder müssen wir betrachten? - Wer sind die Stakeholeder oder mit wem muss ich in Zukunft kommunizieren?
Aus welchem Bereich kommen meine Kommunikationspartner?

  • UN-Ziele
    • Innovationsstrategie
      • politisches Umfeld
        • Wissenschaftler
        • Forschungspartner
        • Bund
        • Medien
    • Standorstrategie 
      • soziales Umfeld
        • Politiker
        • Behörden
        • Standortbevölkerung
        • Umweltschutzorganisationen
        • Medien
  • UN-Strategie
    • Markt- und Markenstrategie
      • ökologisches Umfeld
        • Aktuelle & potenzielle Kunden
        • Lieferanten/ Distributoren/ Partner
        • Branchenverbände
        • Konsumentenorganisatoren
        • Konkurrenten
        • Medien
    • weitere unternehmensspezifische Teilstrategien
      • weitere unternehmensspezifischeUmfeldbereiche
  • UN-Identität
    • Finanzstrategie
      • technologisches Umfeld
        • Investoren
        • Aktionäre
        • Obligationäre
        • Kredit-/ Darlehensgeber
        • Medien
    • Personalstrategie 
      • ökonomisches
        • Aktuelle und potenzielle Mitarbeiter
        • Gewerkschaften
        • Berufs- und Personalverbände
        • Medien
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Einschub - Folien der vorgetragenen Präsentation:
  • Im Zentrum der ersten Modellebene steht die Unternehmensleitung. 
    • Sie steuert das Unternehmen, indem sie die Unternehmensstrategie und 
    • die Unternehmensziele definiert.
  • Entscheidend ist die Einbeziehung der Kommunikatorinnen und Kommunikatoren weil:
    • Kommunizieren sowohl nach aussen, als auch nach innen und
      tragen wichtige Informationen von aussen in die Unternehmen
    • Zwingend notwendig für erfolgreiche Kommunikation ist ein fester
      Platz in der Unternehmensführung. Erfolgreiche unternehmen
      zeichnen sich hierdurch aus.

Neben der Unternehmensleitung, der Unternehmensstrategie und der Unternehmensziele ist die Unternehmensidentität das vierte Kernelement, auf
dem die Kommunikation aufbaut.

  • Die grundlegenden Werte und Eigenschaften der Unternehmensidentität basieren auf den folgenden Kriterien:
  •  Sie sind zentral weiter siehe Seite 3 Kommunikat-audit

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Kernbereich zu Beginn: Sich selbst positionieren!

Was gehört noch dazu?
Corporate Identity
Corporate Design
Corporate Culture

AUFGABE III

Recherche und Diskussionsrunde

    Kultur vs Unternehmens- / Organisationskultur

Rosa Karl: Kultur – Erlerntes Orientierung- und Referenzsystem von Werten, Praktiken und Artefakten, das von Angehörigen einer bestimmten Gruppe oder Gesellschaft kollektiv gelebt und tradiert wird und sie von Angehörigen anderer Gruppen und Gesellschaften unterscheidet. Dabei gibt jede Kultur ihren Mitgleidern bestimmte Möglichkeiten, gemeinsames und individuelles Handeln zu gestalten.“ Christoph Barmeyer, Taschenlexikon Interkulturalität, UTB 2012


Was ist Unternehmenkultur? - Selbstrecherche

Corporate Culture

  • beschreibt die Objekt- und Verhaltensebene des Unternehmens,
    • wie das Unternehmen täglich arbeitet, und 
  • bildet damit die Konkretisierung der Unternehmensphilosophie. 
Kultur = unbewusste Selbstverständlichkeit 
  • unverschriftlicht und 
  • normailisiert 
=>  so selbstverständlich, dass sie noch nicht mal zu verschriftlichen ist 
=> schwer zu steuern.
Unternehmenskultur 
  • nach Ed Scheid
    • Unternehmenskultur als tiefste Ebene unbewusster, unhinterfragter Grundannahmen

      Ed Schein gilt als "der“ Wegbereiter des Forschungsfeldes Organisationskultur. Er definiert Organisationskultur als 

      "ein Muster gemeinsamer Grundprämissen,
      das die Gruppe bei der Bewältigung ihrer Probleme,
      externer Anpassung und interner Integration erlernt hat,
      das sich bewährt hat, und das somit als bindend gilt;
      und das daher an neue Mitglieder als rational und emotional korrekter Ansatz für den Umgang mit Problemen weitergegeben wird. "


      Die 3 Ebenen lassen sich mit dem Bild einer Seerose vergleichen, von der nur ein Bruchteil über der Wasseroberfläche herausschaut.

      Ebene 1

      Sichtbare Verhaltensweise
      Artefakte, Erzeugnisse, Rituale Mythen, etc.


      Seerose

      Ebene 2

      Gefühle für das Richtige, kollektive Werte

      Ebene 3

      Grundannahmen: Wesen, Beziehung zur Natur & anderen, Zeit‑ & Aktivitätsorientierung
       
  • nach Gerd Hofstede 
    • Kollektive Programmierung (Verinnerlichung/ Lernen)
      • "kollektive Programmierung des Geistes,
        die Mitglieder einer Gruppe oder Kategorie von Menschen von einer anderen unterscheidet. (…)"

        Wir lernen hinzu und übergeben, sobald etwas "be-merken-s-wert" war, die Lernerfahrung an unseren Leistungsprozessor -– an unser Unterbewusstsein. Dort arbeiten diese Routinen seelenruhig vor sich hin und werden immer dann aktiv, sobald vergleichbare Rahmenbedingungen bzw. Signale wahrgenommen werden.“ (Hofstede zitiert nach Buhl-Böhnert, 2004) Hofstede betont auch die Einbettung der Organisationskultur in die breitere, die das Unternehmen umgibt. So können Prozesse und Planungen, die wirtschaftlich / rational Sinn machen, an gesellschaftlich verankerte, kulturelle Werte und Normen rühren.

Die Debatte um die Unternehmenskultur (ungeschriebene Normen und Werte) gilt mit der Einflussnahme auf die Unternehmensidentität (Corporate Identity) normativ als Verhaltensrahmen (Corporate Behaviour) und damit als Fundament der Unternehmenskommunikation.

Die Corporates im Überblick

aus Wikipedia Beeinflussen die Ausrichtung der Unternehmenkommunikation nach außen und nach innen!
Oft werden verschiedene Bereiche der Corporate Identity unterschieden:
Corporate Behaviour
CB (Unternehmensverhalten) beschreibt das Verhalten gegenüber der Öffentlichkeit und den Anspruchsgruppen (Kunden, Lieferanten, Partnern, Mitarbeiter). Corporate Behaviour zeigt sich unter anderem im Finanzgebaren (monetär), der Mitarbeiterführung, im realen Umgangston (nichtmonetär) und in der Reaktion auf Kritik. Corporate Behaviour ist die Beschreibung des Verhaltens eines Unternehmens von außen. Oft gibt es eine Diskrepanz zwischen Eigensichtweise, Leitlinien eines Unternehmens und den realen Handlungsweisen.
Corporate Communication
CC umfasst die gesamte Unternehmenskommunikation – und zwar sowohl nach innen als auch nach außen. Corporate Communication findet Anwendung bei Werbemaßnahmen, der Öffentlichkeitsarbeit aber auch bei unternehmensinterner Kommunikation. Durch sie soll ein einheitliches Erscheinungsbild vermittelt und das damit verbundene Image verstärkt werden.
Corporate Culture
Corporate Culture beschreibt die Objekt- und Verhaltensebene des Unternehmens, wie das Unternehmen täglich arbeitet, und bildet damit die Konkretisierung der Unternehmensphilosophie.
Corporate Design
Unter CD wird die visuelle Identität verstanden. Corporate Design findet Anwendung bei Gestaltung von Firmenzeichen (Unternehmenslogo, Firmensignet), Arbeitskleidung, Briefbögen, Visitenkarten, Onlineauftritten, Corporate Architecture der Betriebsgebäude, Farbgebung und anderem. Eine Ausweitung erfährt Corporate Design zunehmend durch weitere sinnlich wahrnehmbare Merkmale wie dem akustischen Auftritt (Audio-Branding oder Corporate Sound) oder dem olfaktorischen Auftritt (Corporate Smell).
Corporate Language
CL bezeichnet eine gezielte, spezifische Sprachebene, die im Unternehmen genutzt wird.
Corporate Philosophy
CP beinhaltet das Selbstverständnis des Unternehmensgründers und spiegelt seine ursprünglichen Intentionen wider. Sie bildet damit eine grundlegende Sinn- und Werteebene des Unternehmens mit basalen Informationen zu Werten, Normen und Rollen.

In der Praxis werden diese Bereiche natürlicherweise nicht scharf voneinander getrennt. Besonders ist das beim Begriff des Corporate Image der Fall. Das Corporate Image gehört nicht zur Corporate Identity. Es zeigt das Fremdbild des Unternehmens und die Wirkung von dessen Leistungen auf, wohingegen die Corporate Identity das Selbstbild verkörpert.

Weitere wichtige konstitutive Faktoren für die Corporate Identity sind die Unternehmensgeschichte, die Organisationsstrukturen, die Vision und das Leitbild (Ziele und Selbstverständnis). In der Umgangssprache wird fälschlicherweise häufig von CI gesprochen, wenn eigentlich nur das CD gemeint ist - im angelsächsischen Raum wird dagegen keine Unterscheidung zwischen CI und CD vorgenommen.
Hinweis: Wie die Unternehmensleitung kommuniziert bestimmt, wie die Mitarbeiter untereinander, zum Kunden und nach außen kommunizieren.

Buch Seite 40:
Definition - integrierte Unternehmenskommunikation:
umfasst das management der Kommunikationsprozesse eines Unternehmens mit seinen internen und externen Umwelten und zielt darauf ab, bei den Zielgruppen ein inhaltlich, formal und zeitlich einheitliches Erscheinungsbild des Unternehmens zu erzeugen. Durch konsistente, integrierte Kommunikation kann sich ein Unternehmen strategisch positionieren und dies letzlich als Wettbewerbsvorteil im Kommunikationswettbewerb nutzen.


PR- Werkzeuge:
  • Brainstorming (unstrukturiert)
    • ideen finden
      • wertungsfrei
      • sprudeln lassen
    • bewerten, sortieren und filtern
  • Mindmaps (Strukturierung der Ideen)
    -> Daraus Projektstrukturplan erntwickeln 
    • Grobe Richtung
    • Priorisierung der Aktivitäten
    • konzeptionelles Arbeiten - Als Standard für Projekte
    • Definition: Gedanken[land]karte, Gedächtnis[land]karte beschreibt eine kognitive Technik, die man z. B. zum Erschließen und visuellen Darstellen eines Themengebietes, zum Planen oder für Mitschriften nutzen kann. Hierbei soll das Prinzip der Assoziation helfen, Gedanken frei zu entfalten und die Fähigkeiten des Gehirns zu nutzen.
      Die Mind-Map wird nach bestimmten Regeln erstellt und gelesen. Den Prozess bzw. das Themengebiet bzw. die Techn
      ik bezeichnet man als Mind-Mapping.
AUFGABE IV:

Brain Storming
- bis morgen
 Morgen: Aufbau der Ebenen strategisches Kommunikationsmanagement 


Was brauche ich für ein Unternehmenskommunikationskonzept
  • Unternehmensstrategischer Rahmen
    • Was ist die strategische Ausrichtung Ihres Unternehmens
    • Was ist die Unternehmensidentität 
  • Strategisches Kommunikationkonzept   
    • wer sind Ihre strategischen Bezugsgruppen (Ansprechpartner)
    • Zielsetzung
    • strategische Ausrichtung
    • Kommunikationsinhalte
    • Corporates

Montag, 10. März 2014

Tag 3 Kurs PR & Öffentlichkeitsarbeit - Selbst- & SWOT-Analyse, Elevator Pitch/Executive Summary

Mitschrift 10.03.2014

Besprechung der Arbeitsblätter "Selbstanalyse"

Tipp: Nutzen als Checkliste für Bewerbungen / Analyse der PR Arbeit beim Arbeitgeber etc - es ist immer gut zu wissen, wer man ist und wo man steht!


Dazu weiter mit der
SWOT-Analyse = Instrument der Strategischen Planung
Definition aus Wikipedia:
  • Strengths (Stärken),  
  • Weaknesses (Schwächen), 
  • Opportunities (Chancen) und  
  • Threats (Risiken))
-> dient der Positionsbestimmung und der Strategieentwicklung von Unternehmen/ Organisation


ÜBUNG I:

Persönliche SWOT Analyse

Stärken
  • -> Marketingwissen - klassisch & Online MKT / Social Media MKT
  • -> BWL-Wissen als Grundlage für wirtschaftliches/ unternehmerisches Denken und Handeln
  • Erfahrungen im
    • Klassischen Marketing
    • Online Projekten
    • Internationale b2b - Enterprise Erfahrungen
    • Englischsprachigen Ausland
    • Umgang mit Schnittstellenaufgaben
    • Projekten
    • Budgetmonitoring
Schwächen
  • zu schnelles Reden und Denken
  • Euphorie/ Übermotivation bremsen
  • Auf Fakten und das Wesentliche beschränken
Chancen
  • Möglichkeiten über den Tellerrand hinaus - andere Branchen/ Unternehmensgrößen - vielleicht von Enterprise zu SMB
  • Erfahrungen außerhalb des klassischen Marketing -> Neue Medien/ Online Marketing
  • für die nahe Zukunft - Online-Projekt lokaler Immobilienmakler
  • Einstieg in den aufsteigenden Mobile Marketing Bereich - viel Potenzial!
  • Neupositionierung als Marketingallrounder - die wenigsten Leute können Marketing vernetzt nutzen
Risiken
  • Familienmanagerin nicht als Stärke gesehen - von Unternehmen
  • auf die Mutterrolle reduziert zu werden
  • maximal 30 Stundenbeschäftigung
Diverse Grafiken zur Veranschauung:



ÜBUNG II:

Elevator Pitch 

das Projektbezogene oder persönliche Executive Summary
( =
Kurzbeschreibung der Geschäftsidee - dem Geschäftsplan vorausgestellt)

Guten Tag, ich bin Patricia Kalke.

Sie sind schon lange auf der Suche nach DEM Marketingexperten, der sich sowohl im klassischen Marketing als auch in den Neuen Medien sicher bewegt?
Bei dem sich Kreativität und unternehmerisches Denken und Handeln nicht ausschließen?
Einem sympathischen Netzwerker, der Ihr Unternehmen freundlich, gradlinig und zielsicher nach außen vertritt? 

Sie denken das sei DIE eierlegende Wollmilchsau?

Dann möchte ich mich Ihnen jetzt vorstellen!
Ich bin (oink - mäh - muh & Bokbok bok) Patricia Kalke, 29 Jahre und Marketer mit Herz, Verstand & Hands-on-Mentalität. Jung, dynamisch und flexibel im Denken, offen für Neues und ungewöhnliche Weg.

Vergeuden Sie nicht weiter Zeit, Nerven und Geld - Lernen Sie mich kennen und überzeugen Sie sich selbst.

Neugierig geworden?
Dann kontaktieren Sie mich über meinen Blog fraukalke.blogspot.com

Ich freue mich auf Ihre Anfrage!

Feedback:
Nicht gut!
zu viele Schmuckworte - Softskills, unkonkret
Starten mit "Ich bin" dann Facts
zu lang und zu schmückend
Aufmerksamkeitsspanne - Stresssituation Aufzug beachten!
Eher Werbetext, aber keine Vorstellung

Botschaft verstanden. 
KISS! Keep it short & simple - wesentliche Inhalte!

Besser:
Beispiele zu Erfahrung - Zuletzt habe ich gearbeitet für / Projekt...
Einleitung, Hauptteil, Schluss!
kurzer interessanter Einstieg
informativer Zwischenteil
Appell/ Ziel - was wollen wir bezwecken.

zweiter Versuch:
Guten Tag, ich bin Patricia Kalke -

Marketingexpertin mit Herz, Verstand & Hands-on-Mentalität.
Bin seit 11 Jahren im Marketing eines internationalen b2b Unternehmens der IT / TK Branche tätig.
Eventorganisation und Online Marketing sind meine Stärken.

Hauptberuflich organisiere ich Events.
Ob Kunden-, Mitarbeiter oder Partner-Events, ob 10 oder 1000 Teilnehmer, meine Erfahrungen sind weitreichend.

Auf selbständiger Basis erstelle ich für kleine, lokale Unternehmen ihren professionellen Onlineauftritt. Durch SEO mache ich sie für ihre Kunden im Internet auffindbar.

Referenzen und mehr zu mir unter fraukalke.blogspot.com
Ich freue mich auf Ihre Anfrage!
Feedback: gut, Tipp: auf die letzten beiden Sätze verzichten.

AUFGABE I:

PROJEKT - UNTERNEHMEN:

Patricia Kalke:
Unternehmen: Immobilien Schledorn Kunde: Detlef Schledorn -> Immobilienmakler für Oberhausen Aufgabe: Implementierung eines professionellen Onlineauftritt mit Verbindung zu Immobilienscout24. Dem Unternehmen ein Gesicht verleihen und DER Name für Immobilien in Oberhausen werden - an der Konkurrenz vorbei kommen.Pressemitteilung über die Neuaufstellung!

Dominique Bonsack:
Aktion sauberer Kiez, Initiative der Stadt Hamburg

Johanna Weiß:
Nordbayerischer Musikbund e.V.
 Ist ein realer Verein. Sollte es sich als ungünstiges Beispiel herausstellen, kann ich das ja (laut Ihnen) noch ändern.

Rosa Karl:
VHS Bamberg, Leitung & Bereich Kunst & Kultur, Vorträge, Reisen
evtl. inkl. Englisch, Führungen

Jee-Won Seo:
AT: GFC (German Fighting Chamionship) / Veranstalter für Mixed-Martial-Arts-Events

Alexander Jefferson Stauss:
Deutsche Boccia-, Boule- und Pétanque-Verband e. V./ Fachverband Schleswig-Holstein, Fachbereich Boule

Jörg Pastler:
Lyssom Luv - Modelabel für hochpreisige Leder-Accecoirs - Priorität: Onlineauftritt/Webshop, redaktionelle Beiträge in Zeitschriften,

Sylke Rodiek:
(Fiktives Unternehmen): "Yo Soy" neue DOB Schiene

Timon Franz:
TIFRAtraining - Vertriebs- und Kommunikationstrainings, Unternehmensneugründung

Gilbert Degenhardt:
Kreuzfahrtunternehmen/ Reederei, alternativ ein Industrie-/Freilichtmuseum oder ein Rundfunksender

Sascha Lankers: PR-Aufbau der neuen Partei: LLPD - Linksliberale Partei Deutschlands

Thomas Korthals:
Wohlzeit GmbH, Nahrungsergänzungsmittel, Herstellung und Vertrieb

Aufgabe:
Beschreiben Sie Ihr Unternehmen anhand eines Elevator Pitches
(wo stehen wir heute -> morgen?)



Executive Summary 
  • „Zusammenfassung für die Geschäftsleitung“ 
  •  - Kurzbeschreibung:
  • Geschäftsidee, 
  • Organisation/ geplantes Unternehmens, 
  • Marktsituation
  • Markteintrittsstrategie
  • geplante Finanzierung
= verdichtete Zusammenfassung der wesentlichen Inhalte des Geschäftsplans 
  • sachlich geschrieben aber 
  • interessant klingend, 
-> Interesse für die Geschäftsidee wecken!


Das Executive Summary erfüllt in schriftlicher Form die gleiche Funktion wie der sog. (mündliche) Elevator Pitch.


Definition des eigenen Kommunikations Projekts = Unternehmen 

Unternehmen: Immobilien Schledorn 
Kunde: Detlef Schledorn -> Immobilienmakler für Oberhausen 
Aufgabe: Implementierung eines professionellen Onlineauftritt mit Verbindung zu Immobilienscout24.
Ziel: Dem Unternehmen ein Gesicht verleihen und DER Name für Immobilien in Oberhausen werden - an der Konkurrenz vorbei kommen.
->Pressemitteilung über die Neuaufstellung!



Mein Executive Summary:

Guten Tag ich bin Detlef Schledorn - selbständiger Immobilienmakler und Inhaber von Immobilien Schledorn in Oberhausen. 

Seit der Gründung 1998, agiert Immobilien Schledorn mit vier Mitarbeitern als kompetenter Ansprechpartner für hochwertige Immobilien.

Als Wertgutachter mit DEKRA Zertifikat und Immobilienmakler mit langjähriger Erfahrung bekennt sich Immobilien Schledorn zum Leistungsprinzip.
  • Konsequente Marktanalyse,
  • konstante fachliche Weiterbildung und
  • interdiziplinäre Zusammenarbeit
gehören zu unseren Leitlinien. 
Zu unseren umfassenden Leistungen gehören insbesondere die Vermietung sowie der Verkauf und die Bewertung von Immobilien.

Unser regionaler Fokus liegt in der Metropolregion "Ruhr", welche gerade
für Immobilieneigentümer und Investoren zahlreiche Chancen und Möglichkeiten eröffnet.


Vorschau auf Morgen:
Einstieg Unternehmenskommunikation!

Freitag, 7. März 2014

Tag 2 Kurs PR & Öffentlichkeitsarbeit - Grundlagen der Kommunikation

Mitschrift 07.03.2014

nochmal zum Rollenbuch einer Organisation:
Die gestellten Fragen, sollte man sich vor jedem geschäftlichen Kontakt stellen - wer ist mein Gegenüber, welche Rollen nehmen wir ein, passen wir zusammen?

->Punkte 1 bis 17 auch anwendbar für zukünftige PR Aktivitäten in einem Unternehmen

SWOT-Analyse anhand der 17 Punkte- Checkliste
(nach Dr. Siegfried Rosner - Gelingende Kommunikation)

  1. Stellen Sie sich Ihre Organisation, Ihr Unternehmen, als eine Person, als einen einzelnen Menschen vor. Welcher Typ von Mensch wäre das?
  2. Aus welchem Ich-Zustand heraus würde diese Person vornehmlich agieren und reagieren? Wie stark sind die anderen Ich-Zustände ausgeprägt? 
  3. Wie sehen Sie sich selbst in dieser Organisation? Wie stark sind bei Ihnen die einzelnen Ich-Zustände ausgeprägt? Differenzieren Sie dabei bitte zwischen Ihrer Rolle als nachgeordneter Mitarbeiter und Ihrer Rolle als Führungskraft
  4. Wenn Sie jetzt Ihre Angaben in Bezug auf Ihre Organisation und auf sich selbst miteinander vergleichen, welche vorläufigen Schlüsse können Sie dabei ziehen? Wie beeinflusst Sie Ihre Organisation und wie beeinflussen Sie Ihre Organisation?
  5. Wofür wird man in Ihrer Organisation im weitesten Sinne "bestraft", wofür "belohnt"?
  6. Was erleben Sie als kritische, autoritäre und bestrafende Maßnahmen, was als unterstützende, helfende und fördernde Maßnahmen?
  7. Welche "geheiligten Traditionen" gibt es in Ihrer Organisation, was ist tabu?
    • Welche dieser Traditionen sind vernünftig?
    • Welche davon sind nicht mehr vernünftig?
    • Welche sollten geändert werden?
    • Welche dürfen nach dem heutigen Stand nicht geändert werden?
    • Worüber kann man in Ihrer Organisation sprechen, worüber nicht?
    • Welche Tabus sind schon aufgehoben worden?
  8. Wenn Sie Ihre Organisation mit einem Motto, einem Slogan, einer Schlagzeile beschreiben sollten, was würde Ihnen dann einfallen? Würde dieses Organisations-Motto zu Ihrem persönlichen Motto passen?
  9. Wie beeinflusst das Ihr Verhalten?
  10. Inwieweit treten Widersprüche auf zwischen dem,
    • was das Unternehmen fordert und dem, was Sie bereit sind, einzubringen?
    • was das Unternehmen glaubt, das richtig wäre und dem, was Ihrer Meinung nach tatsächlich richtig wäre?
  11. Was war die letzte wesentliche Entscheidung, diein Ihrer Organisation getroffen wurde? Wurde diese Entscheidung aufgrund aller verfügbaren aktuellen Daten getroffen? Oder wurde dabei mehr nach traditionellen Denkschemata verfahren?
  12. Schreiben Sie bitte einige Charakteristika einer erfolgreichen Organisation ("Gewinner-Organisation") auf.
  13. Schreiben Sie bitte einige Charakteristika einer nicht erfolgreichen Organisation ("Verlierer-Organisation") auf.
  14. Schreiben Sie bitte mehrere Charakteristika Ihrer Organisation auf. Ist Ihre Organisation eher eine Gewinner- oder eine Verlierer-Organisation? Wo ergeben sich jetzt Defizite bzw. Problembereiche?
  15. Wenn Ihre Organisation sich weiterentwickelt wie bisher, wo wird sie dann in fünf oder zehn Jahren stehen?
  16. Wo werden Sie in fünf oder zehn Jahren stehen?
  17. Welche Alternativen ergeben sich jetzt für Die und Ihre Organisation?

Übung I: 
Kurzbeschreibung von beliebiger Person/ Team/ Freundeskreis/ Familie/ Sportteam/ Clique als eine Einheit, Organisation, Körper gemäß der Punkte 1-17


Familie Kalke - ein gutes Team!

Wir sind die Familie Kalke - Papa, Mama (das bin ich ;) ), 2 Kinder, Omas, Opas und noch ettliche Urgroßeltern, Tanten, Onkel etc.

Unser Clan hält zusammen, redet offen, aber nichts tot. 

Wir profitieren von Synergieeffekten:
Die Großeltern entlasten uns Jungeltern indem Sie die Kinder nehmen. Zugleich profitieren diese von der Lebensenergie ihrer Enkel. Im Gegenzug entlasten wir die Großeltern von der Pflege der Urgroßeltern, die wiederum dankbar über unsere Hilfe sind und durch ihre Weisheit, und nicht unwesentlich auch finanziell unser Leben bereichern.

Wir leben von und miteinander.
So kommt es regelmäßig vor, dass nicht nur die Jüngeren von der Erfahrung der älteren Generation profitiert, sondern viele schöne Situationen entstehen, in denen bspw. die Großeltern von den Kindern und Enkelkindern staunend die Welt näher gebracht bekommen und täglich hinzulernen und ihre Sicht erweitern.
Wir helfen uns gegenseitig und übernehmen Verantwortung füreinander. So erleichtern und verschönern wir uns durch Arbeitsteilung & Anteilnahme das Leben.

Alle verstehen es zur richtigen Zeit Nähe zu suchen und wiederum nötige Distanz sowie Privatsphäre zu wahren.

Wer denkt, dass sei Utopie, ist gerne eingeladen mit mir über das wie  zu sprechen oder uns in Aktion zu erleben!


Zusammenfassung der Leseprobe bis S.49:

Themenzentrierte Interaktion (TZI)
(aus Psychoanalyse/ Gruppentherapie)

= Konzept zur Arbeit in Gruppen. 

Ziel: soziales Lernen und persönliche Entwicklung 
  • Grundmuster von Gruppenprozessen & menschlichen Verhaltensweisen
  • Kooperations- & Kommunikationsstil verbessern

wesentliches Merkmal: Ausgewogenheit von Sach-(Logik& Verstand) & Beziehungsebene (Gefühle & Emotionen)

-> Balancegedanke des TZI-Dreiecks: ICH- THEMA - WIR

Störungen:
Ungleichgewichte führen zu Störungen
  • Sach-Torso
    • sachorientiert
    • Fokus auf Thema, anstatt Ich & Wir
  • Beziehungstorso 
    • persönlichkeitsorientiert
    • Inseln der Emotionalität
    • Realitätsbezug fehlt
Grundannahmen der TZI:
Wertgebundene Geisteshaltung mit 3 Grundannahmen
  1. Autonomie & Interdependenz (Der Mensch ist frei, aber doch abhängig vom Umfeld)
  2. Respekt vor menschlichem Leben & Wachstum (Werthaltung)
  3. Entscheidungsfreiheit innerhalb bestimmter Grenzen
    aktiv Grenzen erweitern
    passiv Grenzen hinnehmen
    => immer Entscheidung, für die man selbst verantwortlich ist.
Postulate und Spielregeln für Gruppen:
  1. Übernehme Verantwortung - klare Kommunikation, ICH-Aussagen
  2. Störungen haben ihren Grund, den es zu allererst zu beseitigen gilt
  3. Vertritt dich selbst - sprich per "ich" und vermeide "man/wir"
  4. Vermeide voreilige Interpretationen - Erst aktiv zuhören, überlegen und dann äußern
  5. Sei authentisch und bei dem, was du sagst, auch ehrlich!
Grundstruktur der Gruppenarbeit in 4 miteinander verbundenen Punkten
  • ICH - die einzelne Person und ihr Anliegen
  • WIR - die Interaktion in der Gruppe
  • ES / THEMA - das zu bearbeitende Thema oder die Aufgabe
  • GLOBE/ UMFELD - das Umfeld in dem sich die Gruppe bewegt

=> müssen in dynamischer Ausgewogenheit / Gleichgewicht stehen
=> alle Punkte sind gleich wichtig!

Aufgabe: Überprüfung der eigenen Texte (siehe ÜBUNG I) hinsichtlich
  • Sachebene  
  • Beziehunbgsebene
  • Selbstofenbahrung
  • Appell - Schlusssatz
Übertragung auf die Praxis:
In Pressearbeit wird nicht mehr direkt die Rede von den 4 Ohren sein, sondern indirekt Thema bleiben:
  • Komm zur Sache
  • Kenne deine Zielgruppe
  • Bringe Emotionalität ein und
  • Füge eine Aufforderung in den Schlussatz

Vier Seiten einer Nachricht (Schulz von Thun)
Sender-Perspektive 
(Kerngedanke = Vielschichtigkeit des sprachlichen Ausdrucks)
  • Sachinhalt = Worüber ich informiere
  • Selbstaussage = Was ich von mir selbst mitteilen möchte 
    • gewollte Selbstoffenbarung
    • unfreiwillige Selbstenthüllung
  • Beziehungsaussage = Was ich von dir halte und wie wir zueinander stehen
    • Tonfall
    • gewählte Formulierung
    • andere nichtsprachliche Begleitsignale
  • Appell = Wozu ich dich veranlassen möchte
    • fast alle Nachrichten haben die Funktion, auf den Empfänger Einfluss zu nehmen
      • mehr oder minder offen oder 
      • versteckt (Manipulation)
Empfänger-Perspektive
  • Sach-Ohr = Wie ist der Sachverhalt zu verstehen?
  • Selbstoffenbarungs- / Diagnose-Ohr = Was ist das für einer? Was ist mit ihm?
  • Beziehungs-Ohr = Wie redet der eigentlich mit mir? Wen glaubt er vor sich zu haben?
  • Appell-Ohr = Was soll ich tun, denken, fühlen auf Grund seiner Mitteilung?
Sender-Empfänger-Beziehung:
gemeint= aufgenommen?
Gemeint ist nicht immer gleich aufgenommen - Mißverständnisse/ Störungen... 
Kommunikationsprobleme (wenn ein Ohr zu sehr ausgeprägt ist):
  • ausgeprägtes Sach-Ohr
    • Probleme andere nicht ernst nehmen
    • alles versachlichen
    • zwischenmenschliche Probleme unter den Tisch kehren
  • ausgeprägtes Beziehungs-Ohr
    • reagiert überempfindlich
    • nimmt alles zu persönlich
    • fühlt sich angegriffen und reagiert beleidigt/aggressiv
  • ausgeprägtes Selbstoffenbarungs-Ohr
    • hört nur die Botschaft des anderen
    • verhindert eigene Betroffenheit
    • verführt zum Analysieren/Diagnostizieren des anderen
  • ausgeprägtes Apell-Ohr
    •  will es allen recht machen
    • vebreitet Hektik und Unruhe
    • verliert das Gefühl für eigene Bedürfnisse

Sensibilisierung für die Selbstwahrnehmung mit den Schlüsselfragen -
Wie wirke ich?

Wortwahl, Tonfall, Gestik & Mimik nutzen, um mich auszudrücken. - was bewirke ich damit?

Sensibilisierung für die Wahrnehmung des anderen mit den Schlüsselfragen -
was sagt mir der andere in der Gesamtheit seines Kommunikationsverhaltens

verbal & non-verbal


"Was Peter über Paul sagt, sagt mehr über Peter als über Paul."


Hinweis:
Je selbstsicherer ich kommunizieren, desto selbstsicherer kann ich auch für Fremde im Auftrag kommunizieren!

Für eine gute PR Arbeit benötige ich von oben Infos, Berechtigungen, Wissen.


Persönliches Selbstbewusstsein vs Bewusstsein über unsere Unternehmen
Selbstbewusstes kommunizieren setzt Selbstbewusstsein voraus

AUFGABE III

A_blatt_01_Selbsteinschätzung mein Standort

   
AUFGABE IV

Arbeitsblatt_2 Fragebogen zur Selbstanalyse


Vorschau auf die nächsten Tage:
Softskills
Elevator Pitch
Unternehmenskommunikations

Donnerstag, 6. März 2014

Tag 1 Kurs PR & Öffentlichkeitsarbeit - Einstieg

Mitschrift 06.03.2014

Einstieg in den neuen Kurs: PR & Öffentlichkeitsarbeit

Holger Brokmans
7 Jahre Trainer bei Comcave
Stoffplan und Tagesinhalte PR & Öffentlichkeitsarbeit

Organisatorisches:

Pausenzeiten:
09:30 bis 09:45
11:15 bis 11:30
13:00 bis 13:30

Farbliche Markierungen:
Rot     =     Meldung, Fragen, Beitrag
Gelb    =     Fertig (bei gestellten Aufgaben)
Blau    =     nur in Notfällen (Telefonat / kurzfristig abwesend)


info@mso-brockmans.de
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Stoffplan

1.    PR & Öffentlichkeitsarbeit
1.    Unternehmenskommunikation 
2.    Aufbau und Inhalte von Pressemitteilungen
3.    Grundlagen der Pressearbeit
4.    Marketing – Kommunikation vs. PR
5.    Kommunikation nach innen und außen
6.    Corporate Design
7.    Presse / Profi PR
1.    Presseverteiler
2.    Presseinformation
3.    Pressekonferenz etc.
8.    Online-PR – Gute und erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit mit digitalen Medien
1.    Konzeption
2.    Text und Gestaltung für online-Medien
3.    Textformen
4.    Messe- und Eventplanung
5.    Presse- und Medienarbeit
9.    Kommunikation in kritischen Situationen
10.  Klausur
 

Buch: Unternehmenskommunikation, Claudia Mast - 5. Auflage

Vormittags: Stoffplan
Nachmittags: Übungen


Klausur: letzter Tag: 10 Uhr morgens (90-120 min)
Fragen, die individuell beantwortet werden können -> kein Multiple Choice
  • eine Woche vor Klausur
    Richtung für Themen & Nennung relevanter Unterlagen
  • 2,3 Tage vorher
    was könnte vorkommen
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!Aufgabe für Montag:
Gedanken machen, über Unternehmen, welches wir kommunikativ aufbauen möchten. Projektarbeit!



Unterschiedliche Ansichten von Unternehmen über "Kommunikation":
  • Personalkommunikation
  • klassische PR
  • interne Kommunikation (Rundschreiben, MA-Zeitschriften)
  • Marketingtechnische Sicht
  • ...
weitere Inhalte:
Corporate Design / Corporate Identity
Aufbau eines Presseverteilers
Pressekonferenz gestalten (vereinfachtes Eventmanagement)
Konzeption von PR-Kampagnen (Text & Eventmanagement)

Grundlagen an der Wurzel: Wie baut sich gute PR auf? - Man muss das Produkt / Unternehmen lieben, um positiv drüber schreiben zu können!

Grundlagen: 
=> Was ist PR & Öffentlichkeitsarbeit:
  • Alle Maßnahmen, die dazu beitragen, bestimmte Produkte/ Unternehmen bekannt zu machen.
  • Schaffen eines gezieltes Bildes
  • Zielorientierte Kommunikation (Fundraising etc.)
  • Krisenmanagement
  • Kommunikation nach außen 
    • Soziales Engagement
    • neue Produkte
    • weg vom Fachlichen
    • indirekte Zielgruppe
    • Darstellung nach außen
  • Strategischer Aufbau einer Beziehung zu Kunden, weitere Öffentlichkeit (interne & externe Öffentlichkeit)
  • Ansprechpartner von Seiten des Unternehmens
  • Controllingfunktion
    • Stimmungen
    • Wie stehe ich da?
  • Interne PR
Einschub - Ziele einer Mitarbeiterzeitschrift:
  • Motivation der MA
  • Einstimmung auf neue Produkte
  • MA "Bei der Stange halten"
  • MA positiv gegenüber dem UN stimmen, indem man ihn mit einbezieht = positive Stimmungsmache
  • Personalentwicklung: wie bekomme ich die besten MA?
-> PR basiert auf Grundlagen der Kommunikation

=> Was ist Kommunikation?
Transport von Informationen
Senden und Empfangen von Codes
Man kann nicht nicht kommunizieren
= jede Art von Austausch zwischen 2 Parteien
= verbale und non-verbale Kommunikation
medial getragen - the medium is the message (Medium kann der Körper, die Sprache, etc.  sein)
Sender-Empfängermodell (4 Seiten einer Nachricht)

=> WIE KOMMUNIZIEREN WIR?
  • verbal / non-verbal
  • beliebige Medien (Sprache, Körper, [Geld])
  • Beziehungsebene
  • Unüberlegt / bewusst / unbewusst
  • unterschiedliche Kommunikationstypen
  • Eisbergmodell
VOR ALLEM KOMMUNIZIEREN WIR ALLE UNTERSCHIEDLICH!
  • Erfahrungen
  • Bildungshintergrund
  • unterschiedliche Sprachen
  • Mentalität
  • Kultur

=>WAS KOMMUNIZIEREN WIR?
  • Information
  • Affekte
  • Bedürfnisse
  • Meinungen
  • Wissen
  • Erfahrung 
  • Interpretationen

=>WOMIT / WODURCH KOMMUNIZIEREN WIR?
  • Sprache
  • Mimik
  • Gestik
  • Paraverbale Kommunikation
    • Betonung
    • Tonfarbe
  • Körpersprache
  • Medien
    • Schrift
    • Bild
    • Ton
    • Hintergrundfarbe
  • Handy
  • Internet
    • Social Media, wie Twitter, Facebook...
  • Zeitschriften
  • klassiche Printwerbung 
    • Mailings
    • Flyer
    • Email
    • Plakat
    • Poster
=>WARUM KOMMUNIZIEREN WIR?
  • Bedürfnisse befriedigen
  • Bedürfnisse schüren
  • Botschaften oder Apelle an den Empfänger zu richten 
  • weil es in unserer Natur liegt
    • Evolution 
  • Weil wir soziale Wesen sind
  • um zu überleben (als Mensch oder auch Unternehmen)
     
Unternehmen sind Wesen
  • juristisch gesehen ist ein Unternehmen eine Person
  • Unternehmen sind Zusammenschlüsse von Menschen und keine Dinge


Definition auf 4imedia.com: Was ist PR?
Um die Frage Was ist PR zu beantworten, muss im Vorfeld die Abkürzung geklärt werden. PR steht für Public Relations und meint „die Kunst, durch das gesprochene oder gedruckte Wort, durch Handlungen oder durch sichtbare Symbole für die eigene Firma, deren Produkt oder Dienstleistung eine günstige öffentliche Meinung zu schaffen.“ (Hundhausen 1937, S. 1054)
Diese über 70 Jahre alte Definition von PR enthält zahlreiche Bausteine, um die Frage „Was ist PR?“ zu beantworten. Zu den Zielen von PR gehört dabei:

  • Erzeugung positiven öffentlicher Meinung
  • Imagepflege, -aufbau, -verbesserung
  • Erhöhung der Aufmerksamkeit und Bekanntheit
  • Stärkung des Vertrauens in ein Unternehmen und der Glaubwürdigkeit
  • Erschließung neuer Märkte und Zielgruppen
  • Kundenbindung und Neukundengewinnung
Die Zielgruppen von PR sind somit die Öffentlichkeit und Teilöffentlichkeiten. Im Rahmen der PR gilt es, die Interessen von Unternehmen, Organisationen oder Einzelpersonen strategisch zu planen und gegenüber den verschiedenen Öffentlichkeiten durchzusetzen. Der Professor für PR an der Universität Leipzig, Günter Bentele, gibt mit seiner Definition von PR als Management von Informations- und Kommunikationsprozessen Antwort auf die Frage: Was ist Public Relations? Als Funktionen von PR werden folgende Punkte genannt:

  • Information
  • Kommunikation
  • Persuasion
  • Imagegestaltung
  • Vertrauenserwerb
  • Konfliktmanagement
  • Herstellen von gesellschaftlichem Konsens (vgl. Bentele 1997, S. 22ff)
In der Praxis kann die Frage was PR ist mit den Instrumenten beantwortet werden. Grundsätzlich übernehmen die PR Berater dabei die Gestaltung der öffentlichen Kommunikation von Unternehmen, um zum einen die Beziehungen zu den Öffentlichkeiten zu pflegen und die Zielgruppen zu informieren. Typische Instrumente von PR sind dabei: Verfassen und Versenden von Pressemitteilungen, Organisieren und Durchführen von Pressekonferenzen, Erstellen von Corporate Publishing Produkten wie Imagebroschüren, Mitarbeiterzeitschriften oder Kundenmagazinen, Bekanntmachen und Verfolgen von Themen in den Öffentlichkeiten (Issues-Management), Pflege von Social Media Kanälen sowie Erstellen von crossmedialen Medien und die Kontaktpflege zu Journalisten.
Die Beantwortung der Frage „Was ist PR?“ erfordert zudem eine Abgrenzung zu den Bereichen des Marketings und der Werbung, da sich PR von beiden unterscheiden lässt. PR ist ein Teil der Kommunikationspolitik eines Unternehmens und kann als Instrument im Marketing gesehen werden. Das primäre Ziel im Marketing ist im Gegensatz zu den oben genannten Zielen der PR die Absatzförderung. Werbung zielt darauf ab, den Kaufentscheid direkt zu beeinflussen. Daher setzen die Maßnahmen in der Werbung direkt am Produkt an, sind persuasiv (überredend) und kurzfristig. Wohingegen PR-Maßnahmen organisations- und markenbezogen sind, langfristig ausgelegt wird und indirekt ist. In der PR stehen die Glaubwürdigkeit des Unternehmens im Vordergrund und nicht der Gewinn.
Die PR Agentur, die 4iMEDIA Agenturgruppe, unterstützt Unternehmen und Institutionen bei der Gestaltung der Kommunikation mit den jeweiligen Zielgruppen. Die PR Berater entwickeln dafür gemeinsam mit dem Kunden strategische Kommunikationskonzepte. Dabei begleiten die Experten für PR die gesamten Prozesse wie die Zielgruppenanalyse, die Entwicklung präziser Kommunikationsziele, Instrumente und Maßnahmen sowie die Umsetzung und Evaluation der Maßnahmen. Der Fokus liegt dabei immer auf den Anforderungen der Branche und den individuellen Bedürfnissen der Unternehmen.
Quellen:
Bentele, Günter (1997): Grundlagen der Public Relations. Positionsbestimmung und einige Thesen.In: Donsbach, Wolfgang (Hrsg.)(1997): Public Relations in Theorie und Praxis. Grundlagen und Arbeitsweise der Öffentlichkeitsarbeit in verschiedenen Funktionen. München: R. Fischer, S. 22ff.

Hundhausen, Carl (1937): Public Relations. In: Deutsche Werbung 1937, 19, S. 1054.

!Aufgabe: Leseprobe als Einstieg in die Kommunikation -
"Gelingende Kommunikation" S. 1-29 / 51

(Tipp: Anzeige: gegen den Uhrzeigersinn drehen ;)

Zusammenfassung: Gelingende Kommunikation ist
  • neurologisch 
    • Gehirn
      • rechte Gehirnhälfte (analog:Kreativität, Gefühl...)
      • linke Gehirnhälfte (digital: Logik, Zahlen, Fakten... -> ständig überlastet!
      • -> Informationen analog-bildhafter gestalten = länger erhalten durch Langzeitgedächtnis
    • Verstand
  • psychologisch &
    • Persönlichkeit (partnerorientiert - kein Schubladendenken, sondern flexibel/situativ)
      • dominant
      • initiativ
      • gewissenhaft
      • stetig
    • Wahrnehmung
      • visuell
      • auditiv
      • kinästhetisch
      • olfaktorisch
    • Beziehung 
      • Inhaltsaspekt (Verstandsebene)
      • Beziehungsaspekt (Gefühlsebene)
  • soziologisch!
    • Zielgruppe (bspw. Teilnehmeranalyse - Seite 10 gibt Struktur)
      • Aufnahmefähigkeit
        • bürgerlich -> KISS (keep it short & simple)
        • akademisch...
      • Vorurteile?
      • Welche Interessen am Thema
      • Einstellungen
      • Erwartungen
      • Motivation
      • Stimmung...
    • Probleme (historisch, gesellschaftspolitisch, soziologisch, politisch...)
      • Softskills, wie Empathiefähigkeit, aber auch Diplomatie als Kompetenz, um Probleme erst gar nicht entstehen zu lassen
      • Sensibilität
      • Bsp. Interkultureller Rahmen 
      • Probleme schnell erkennen, analysieren & umsetzen.
    • Situation (momentante Stimmung) 
      Was für ein Persönlichkeitstyp sind Sie?
  • Dominant
  • Initiativ
  • Gewissenhaft
  • Stetig
Was für ein Wahrnehmungstyp sind Sie? 
  • visuell
  • auditiv
  • kinästhetisch
  • olfaktorisch
Was für ein Argumentstyp sind Sie?
  • Fakten
  • Emotionen
  • Plausibilität
  • Moral
Welche Rolle nehmen Sie ein?
  • Opfer
  • Retter
  • Verfolger
->alle Typen in jedem enthalten, aber situativ unterschiedlich ausgeprägt

Intention & Wirkung von Kommunikation:
In der Sender-Empfänger-Beziehung gibt es einen Unterschied zwischen Intention & Wirkung!

Zitat von Korad Lorenz:
"gesagt ist nicht gehört
gehört ist nicht verstanden
verstanden ist nicht einverstanden
einverstanden ist nicht angewendet
angewendet ist nicht beibehalten"

Das Ziel erreichen durch gelingende Kommunikation!

Inhalts- und Beziehungsebene
  • Eisbergmodell
    • Spitze: WAS? (Thema/Sache = Inhalt) -> sichtbar
    • Basis: WIE? (Beziehung/Klima = Emotion ) -> unsichtbar
    • Paretoprinzip - 80% Beziehung / 20% Sachebene
    • Störungen auf Beziehungsebene verhindern (auch Körpersprache des Gegenübers verstehen)
    • für Bedeutung der Beziehungseben zu sensibilisieren

  • Sachebene (Inhalt) & Soziale Ebene (Beziehung)
    • Sachebene am Bsp. Problemläsungsprozess
      •  Schrittfolge - schlicht, plausibel, praktizierbar
    • psychologisch-soziale Ebene
      •  Unterschiede zwischen Selbst- & Fremdbild
    • -> Inhalt nicht vernachlässigen!
  • Metakommunikation (Vogelperspektive: Kommunikation über die Kommunikation = Wie kommunizieren wir miteinander? Warum klappt unsere Kommunikation nicht?)
    • aktives Zuhören - Arten:
      • zweckgebunden
      • motivierendes
      • allgemeines: Interesse am Gegenüber
        Empathie & Authentizität!) 
    • auf verständlichem Niveau über Sachverhalte aufklären
    • Beispielhaft/ persönlich argumentieren
      "tue Gutes und rede darüber" ;)
    • Engagiert reden und seine Sache vertreten
    • Weniger ist oft mehr - nicht überschäumen/erschlagen
    • aus allen zur Verfügung stehenden Quellen schöpfen = argumentative Vielfalt nicht Einseitigkeit

  • Aus der Rhetorik bekannte Unterscheidung zwischen
    4 Hauptgruppen von Argumenten, basiert auf:
    • Fakten (Zahlen, Fakten, Logik, Gesetze...)
    • Plausibilität (Beispiele, Theorie-Praxis, Meinungen der Mehrheit...)
    • Emotionen (positive, oder negativ, wie Angst, Aufbau von Feindbildern)
    • Moral (Gerechtigkeit, Betonung der moralischen Angemessenheit)

Verschiedene Ansätze der Kommunikationslehre:
Transaktionsanalyse (TA)
  • Strukturanalyse Berne
    • Aufteilung der Persönlichkeit in 3 Anteile
      • Eltern-Ich (von oben herab)
      • Erwachsenen-Ich (auf einer Ebene)
      • Kindheits-Ich (spontan, impulsiv)
    • -> es kommt zum Konflikt, wenn Menschen nicht auf einer Ebene miteinander kommunizieren
    • -> Ziel: auf der selben Ebene miteinander kommunizieren
  • Skripte und Spiele:
    • TA nimmt an, dass das Drehbuch des Lebens in einem sogenannten Skript in einer Person fest verankert ist. Das Skript wird in der Kindheit geschrieben und täglich weiterentwickelnt.
    • =psychologische Kraft, mit der Menschen ihr Leben bewältigen
    • Dramadreieck:
      • Opfer (lassen sich gerne von anderen helfen, auch, wenn sie die Dinge selbst erledigen könnten)
      • Retter (tragen die ergänzende Rolle - sie helfen den Opfern)
      • Verfolger (verdeutlichen gerne ihre überlegende Position)
    • in einem Dramadreieck kann man 
      • in einer Gruppe
      • zu zweit oder auch 
      • alleine mit sich kommunizieren!
    • Während eines Spiels können diese 3 Rollen sehr schnell wechseln
    • -> das macht zwischenmenschliches Zusammenleben so dynamisch & komplex
    • -> ein Gespräch endet ergebnislos, wenn beide Parteien jeweils die Bestätigung dafür haben, dass der andere nicht ok ist! - wollen sich gegenseitig in die Opferrolle bringen!
    • Aufdecken von Spielen:
      • Sobald man merkt, dass man an einem Opfer-Retter-verfolger-Spiel beteiligt ist,
      • kann man vermeiden eine Rolle im Spiel des anderen zu übernehmen.
      • Laufende Spiele abbrechen:
        • Verfolger stoppen
        • Retter konfrontieren
        • Opfer-Attitüden nicht akzeptieren
!Aufgabe: Rollenbuch der eigenen Organisation aufschreiben - S. 31-34
 
Hinweis:
PR-Manager leiten und geleiten die Kommunikation des Unternehmens = übernehmen Management-Aufgaben!

Man kann nur gute PR machen, wenn man weiß, was im Kopf (oberes Management) vor sich geht!

!Aufgabe für morgen: Leseprobe bis zum Ende (S. 49) lesen (ohne NLP)

Neues Modul: PR & Öffentlichkeitsarbeit mit Holger Brockmans